Kórnik

(deutsch: Kurnik)

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Am 28. August 2007 wurde in Kurnik ein Partnerschaftsverein gegründet, der wie in Königstein die Städte-Partnerschaft zwischen Kurnik und Königstein vor Ort fördert und für die deutschen Mitglieder als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Zum Vorsitzenden wurde der Journalist Herr Lukasz Grzegorowski gewählt.
Stellvertretende Vorsitzende ist Frau Halina Kalisz, Direktorin am Lyzeum.
Schatzmeisterin ist Frau Monika Taciak, die Schwester der "Weise Dame" in Kurnik.
Schriftführerin ist Frau Magdalena Kuczynska-Nowak, Lehrerin am Lyzeum.
Alle waren zum Burgfest 2007 in Königstein. Dem Verein gehören etwa 25 Mitglieder an.

Mitglieder des neuen Vereins

Einige Mitglieder des neuen Vereins (von links nach rechts: Anna Lewicka-Maciejewska, Malgorzata Taciak, die "Weisse Dame", Monika Taciak, Schatzmeisterin, Magda Matelska, hält den Kontakt nach Königstein, Halina Kalisz, Stellvertretende Vorsitzende, Magdalena Kuczynska-Nowak, Schriftführerin, Barbara Nowak und Lukasz Grzegorowski, Vorsitzender)



Kurnik Die Stadt Kurnik liegt in einer 20 km langen Wasserrinne, die die neun miteinander verbundenen Seen mit teilweise bewaldeten Ufern bilden. Alles zusammen bildet eine malerische Landschaft. Die Stadt liegt günstig an der Straßengabel von Posen (Poznan) nach Kattowitz (Katowice) und nach Breslau (Wroclaw). Sie grenzt an die Großstadt Posen, das wichtigste Wirtschafts-, Kultur- und Wissenschaftszentrum in Westpolen. Das Gesicht der Stadt wird einerseits beeinflusst durch die jahrhundertelange Tradition, und andererseits durch die Gegenwart mit ihrer dynamischen Entwicklung.
Zur Tradition gehören das berühmte Schloss, in dem sich heute die Bibliothek der "Polnischen Akademie der Wissenschaft" befindet, und der Park - das Arboretum.
Die Gegenwart - das sind zahlreiche Investitionen im Bereich von Ökologie, Industrie und Bildung. Kurnik hat auch schöne Erholungsgebiete: die Zaniemysko-Bnin'ska Wasserrinne und das Flussgebiet der Warthe; Ferien-Hotels, in denen jeder sich gut erholen kann, aber sich auch ganz aktiv unterhalten kann.

In der Vergangenheit gab es zwei getrennte Städte: Bnin und Kurnik. Bnin ist die ältere Siedlung, deren Anfange bis ins Jahr 700 v. Chr. zurückreichen. Die Stadt lag am frühmittelalterlichen Weg von Schlesien nach Posen. Bnin erhielt die Stadtrechte im Jahr 1395, Kurnik hingegen erst im Jahr 1426. Im jahr 1934 wurde Bnin eingemeindet. Die Stadt erlebte ihre größte Blüte im 16. Jahrhundert. Eine besondere Attraktion der Stadt Kurnik ist das im 15. Jh. errichtete Schloss. Neben dem Marktplatz erhebt sich eine gotische Kirche mit einer neugotischen Fassade und Grabplatten des Magnatengeschlechts der Gorken. An den Straßen der Stadt sind zahlreiche Bürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jh. erhalten.

Das Kurniker Schloss besteht bereits seit dem Mittelalter. Seine frühere Form ist aus archäologischen Untersuchungen bekannt. Bis heute haben sich alte Mauern und Keller erhalten. Im 16. Jh. wurde das Schloss im Renaissancestil umgebaut. Es war so repräsentativ, dass König Heinrich III. (König von Frankreich und Polen) in ihm zu Gast war. Im 18. Jh. baute Teofila von Dzialynski das Schloss zu einer Residenz in der Art einer "centre cour et jardin" um.

Das gegenwärtige Aussehen verdankt das Kurniker Schloss Titus von Dzialynski, einem Mann von hoher Bildung (er studierte Polytechnik und Geschichte, sprach fließend französisch und lateinisch, beherrschte Griechisch, Tschechisch und Englisch), der erfolgreich am Wirtschaftsleben teilnahm.

Am Schloss befindet sich das Arboretum der Polnischen Akademie der Wissenschaft (33,5 ha). Es ist ein ehemaliger Garten, der im 16. Jh. nach dem französischen Stil angelegt worden war und dann im 18. Jh. in einen Park auch im französischen Stil verändert wurde. Nach 1830 wurde der Park vergrößert und in ein Arboretum mit eigenartigen Gehölzen verändert. Am seinen östlichen Rande liegt ein neuer Teil, der 1963-1967 entstand (8,5 ha). Im Park von Kurnik, einem der wertvollsten Europas, wachsen über dreitausend einheimische und exotische Bäume und Sträucher aus Europa, Asien und Amerika. Es gibt hier auch ein dendrologisches Museum.

Hier kann auf einer Karte die Fahrtstrecke von jedem Ort in Deutschland nach Kurnik angesehen werden. Man sieht die Entfernung in Kilometern und die Fahrzeit. Jeder Punkt der Streckenkarte kann durch Ziehen eines Rechtecks beliebig vergrößert werden. Neben der Streckendarstellung bietet das Programm auch eine detaillierte Streckenbeschreibung. Die Entfernung zwischen Kurnik und Königstein im Taunus beträgt 816 km (Autobahn über Leipzig und Berlin). Hier gehts zur Karte:

Route berechnen
Start ( Deutschland)

Ziel
Kurnik bei Posen

62-035 (Polen)



In Kurnik wurde die polnische Literatur-Nobelpreisträgerin von 1996, Wislawa Szymborskas, am 2.07.1923 geboren. Am Haus, in dem die berühmte Dichterin auf die Welt kam, befindet sich eine Erinnerungstafel.



Die Entfernung zwischen Kurnik und Königstein im Taunus beträgt 816 km (Autobahn über Leipzig und Berlin).



Ein Meßtischblatt (1:25.000) aus preußischer Zeit (1911) ist noch heute weitgehend gültig und zeigt viele Details



Weitere Informationen über Kurnik - z.T. mit vielen Bildern - finden Sie hier:

http://www.kornik.pl/artykuly.php?id=40&menu=2     = Vorstellung der Partnerstadt Königstein auf der eigenen Website; polnischer Text - viele schöne Bilder!
http://www.man.poznan.pl/~marcinp/pages/polska/poznan14.html     = polnisch; schöne Bilder vom Schloß und Schloßpark!
http://www.euroatlas.pl/startpage/start.asp?lang=g     = deutsch, viele Detail-Informationen!
http://www.wielkopolska-region.pl/index.php?lang=de&aid=top    = deutsch, Region "Großpolen" (Wielkopolska)
http://www.national-anthems.de/ants-o-s.html    = Die polnische Nationalhymne




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